Proberaum-Chaos an der Küste: Hamburgs Bands steht das Wasser bis zum Hals

Geteiltes Schicksal – vielerorts können Bands nur schwer proben

Die berühmte Elbphilharmonie macht für alle Besucher*innen der Stadt sichtbar, dass Hamburgs Herz für die Musik schlägt. Immerhin hat der Bau 789 Millionen Euro verschlungen, die Liebe zur Musik muss also sehr groß sein. Hiervon haben die 120 Bands und Musiker*innen, die zum Ende letzten Jahres ihre Proberäume verloren, allerdings nicht viel mitbekommen. Damals wurde nämlich der „Otzenbunker“ wegen überfälliger Sanierungsarbeiten geschlossen. Die Proberäume im sechsstöckigen Gebäude waren zwar baufällig, für die vielen Künstler*innen jedoch, die hier regelmäßig übten, war der „Otzenbunker“ nicht nur Kult, sondern auch die einzige Möglichkeit, überhaupt Übungsräume in Hamburg zu nutzen.

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