Ein Skandal: Der Musikunterricht an deutschen Schulen

Perfekt für den Einzel-Musikunterricht. Übungsraum in der Musikschule Zipp in Köln.

 Zum Schulanfang rückt ein wichtiges Thema in den Fokus: Deutschlands Schulen haben ein Problem mit dem Musikunterricht. Was da genau in den Musikunterrichtsräumen der Schulen los ist und was Ihr mit Hilfe von PianoMe dagegen unternehmen könnt, erfahrt Ihr heute.

Auf dem Papier sieht erst einmal alles tiptop aus: Im europaweiten Vergleich liegt Deutschland auf Platz 3, was den Musikunterricht angeht. Denn in Deutschland soll von der ersten bis zur zehnten Klasse verpflichtend Musik unterrichtet werden. Nur Polen und Tschechien stehen mit elf und zwölf Musikunterrichtsjahren noch besser da.

In der Praxis werden diese Vorgaben aber nur mangelhaft umgesetzt – so kritisiert es der Deutsche Musikrat. Demnach fallen bis zu 80 Prozent des Musikunterrichts an den Grundschulen aus. Vier Fünftel, was für eine extreme Zahl! Das muss man sich mal vorstellen!

Als weiteren Kritikpunkt nennt der Musikrat, dass vier von fünf Musikstunden fachfremd unterrichtet werden – also von Lehrern, die dafür gar nicht ausgebildet sind. Darunter leidet natürlich die Qualität des Unterrichts, auch wenn viele Lehrer ihre Sache sicherlich gut machen.

Angesichts der Tatsache, dass Deutschland die viertreichste Industrienation der Welt ist, bezeichnet Musikrats-Generalsekretär Christian Höppner diese Fakten als „einen  Skandal“.

Dem schließen wir von PianoMe uns an.

Denn wie wichtig Musikunterricht für die Entwicklung von Kindern ist, ist seit langem bekannt und gut erforscht. Auch wir von PianoMe haben schon mehrfach im Blog darüber geschrieben.

Eine aktuelle Studie von zwei Psychologinnen, Gudrun Schwarzer und Franziska Dege, zeigt: Sowohl Instrumentalunterricht als auch Gesangsunterricht wirken sich positiv auf die kognitiven Fähigkeiten von Kindern aus. Der Musikunterricht fördert den IQ und das Gedächtnis. Auch die visuell-räumlichen und die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern profitieren davon.

Das Ergebnis sind bessere Leistungen in den anderen Schulfächern. Musikunterricht ist also unverzichtbar – und auf keinen Fall ein Fall für einen 80-Prozent-Ausfall.

Was tun? Piano-Räume zum Unterrichten und Üben!

Wie immer, wenn der Staat seinen Aufgaben nicht nachkommt, hilft kein Lamentieren. Vielmehr ist die Initiative der Bürger gefragt. In unserem Fall heißt das: Musikunterricht privat organisieren! Wem eine Musikschule oder ein eigenes Instrument zu teuer ist, dem kann PianoMe helfen: In unseren Übungsräumen mit Klavieren und Flügeln können die vom Staat vernachlässigten Schüler an vielen Orten spontan Musikunterricht von Privatlehrern nehmen.

Das Nutzen von Klavierübungsräumen ist oft preiswerter und einfacher, als man denkt: Denn es fallen – anders als bei Musikschulen – keine lästigen Mitgliedsgebühren an, und es gibt keine nur zu bestimmten Terminen kündbaren Jahresverträge. Niemand muss für Stunden bezahlen, die aufgrund von Schulferien oder Krankheiten nicht angeboten oder wahrgenommen werden können – angesichts von 13 Wochen Schulferien pro Jahr kommt man leicht auf ein Drittel ausfallender bezahlter Stunden -, und die Piano-Räume stehen nicht nur für den Unterricht, sondern auch zum Klavierüben zur Verfügung.

Über den Autor
Elke Brumm

Hallo liebe Freunde von PianoMe! Ich interessiere mich für vieles, am meisten aber für Theater, Kunst und Literatur; entsprechend habe ich Theaterwissenschaften und Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin studiert. In einer Berliner Agentur für Marketingstrategieberatung arbeite ich als Projektmanagerin, Redakteurin und Lektorin.

Autor: Elke Brumm

Hallo liebe Freunde von PianoMe! Ich interessiere mich für vieles, am meisten aber für Theater, Kunst und Literatur; entsprechend habe ich Theaterwissenschaften und Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin studiert. In einer Berliner Agentur für Marketingstrategieberatung arbeite ich als Projektmanagerin, Redakteurin und Lektorin.

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