Der ideale Übungsraum

Übungsraum mit August-Förster-Flügel in Berlin-Charlottenburg, buchbar über PianoMe.de

Ohne Fleiß kein Preis – jeder Musiker muss üben, um Erfolg zu haben. Das gilt für Hobby und Beruf gleichermaßen. Hier setzen wir uns damit auseinander, was einen idealen Übungsraum ausmacht.

Zunächst einmal: Warum ist es so wichtig, ein ideales Umfeld zum Klavierüben zu haben? Die Antwort ist ganz einfach: Weil wir so viele Stunden mit dem Üben verbringen. Berufsmusiker geben an, dass sie drei bis vier Stunden pro Tag üben, und das oft an sechs oder gar sieben Tagen pro Woche. Aber auch für Klavierschüler, die nur alle zwei Tage eine Viertelstunde üben, ist das richtige Umfeld von Bedeutung, um bei der Stange zu bleiben – oder besser gesagt, bei den Tasten.

Wir wollen hier nicht vom Schreibtisch aus Theorien aufstellen, was Musikern beim Üben wichtig ist, sondern wir haben uns auf einschlägigen Übungsraumportalen umgesehen wie http://www.bandweb.ch, https://music.ch, www.musiclink.ch, www.findabandroom.com und natürlich www.piano.me. Besonders erfolgreich sind dort Übungsräume mit folgenden Attributen:

Schallisolation und Akustik

Die Basics jedes Übungsraums sollten eine professionelle Schallisolation und eine gute Akustik sein. Zum einen brauchen wir beim Üben wirklich keine Störgeräusche von lauten Straßen, Baustellen oder Nachbarunternehmen. Zum anderen möchten wir auch selbst niemanden stören und uns dessen Unmut zuziehen. Nein, es soll ganz leise sein, so dass wir nur die Klänge hören, die wir selbst erzeugen. Wenn dann noch die Akustik stimmt, sich also der Schall gut ausbreiten kann, steht ungetrübter Übefreude nichts im Wege.

Temperierung des Übungsraums

Damit sich Musiker und Instrumente wohlfühlen, muss ein Übungsraum zudem trocken, warm und sauber sein. Niemand probt gerne inmitten von Krümeln und Fettflecken mit klammen Fingern auf einem verstimmten Instrument. Und eine Erkältung vor dem nächsten Auftritt kann auch niemand brauchen!

Kühlschrank und WC

Es ist aber auch nicht unwichtig, an die Zeiten zu denken, in denen der Musiker eine wohlverdiente Pause machen möchte. Was tut man üblicherweise in Arbeitspausen? Essen, trinken – und das Gegenteil davon. Ein Kühlschrank und ein sauberes WC im Umfeld des Übungsraums sind also nahezu unverzichtbar, denn wer möchte schon vier Stunden am Stück ohne die genannten Aktivitäten durchhalten?

Ausstattung

Je nachdem, wer den Übungsraum nutzen soll, sind auch eine gute Ausstattung und eine zuverlässige Elektrik wichtig. Da kann eine Ausstattung von Instrumenten aller Art über Verstärker und Mikrofone bis hin zu profanen Dingen wie Verlängerungskabel und Stühle gehen. Manch erschöpfter Musiker ist vielleicht auch für ein bequemes Sofa dankbar. Wenn es dann so richtig mit einer Bandprobe losgeht, sollte die Elektrik so ausgelegt sein, dass nicht gleich beim ersten Fortissimo die Sicherung rausfliegt. Elektrik aus den 50er-Jahren – oder noch älter – sollte also dringend überholt werden, und genügend Steckdosen sind ein Muss.

Lage der Übungsräume

„Was sind die drei wichtigsten Attribute einer erfolgreichen Immobilie? Lage, Lage, Lage!“ – Das ist ein alter Immobilienspruch, der – so abgedroschen er ist – natürlich auch für Übungsräume gilt. Man muss die Räume erreichen können, und wenn es schon nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht, dann sollte es zumindest Parkplätze für die Anreise mit dem Auto geben.

Ambiente

Nicht zuletzt spielt auch das richtige Ambiete eine Rolle. Dies zeigt dieser witzige Sechs-Minuten-Film ganz hervorragend: „A Day in the Life of a Practice Room“ . Hier machen Profis darauf aufmerksam, dass sie sich in ihrem Übungsraum sicher und ungestört fühlen wollen. Ihnen ist es wichtig, dass sie unbeobachtet auch mal so richtig schlecht spielen können, dass sie Dinge fernab des Publikums ausprobieren können und dass sie hier das Selbstbewusstsein finden können, das sie für einen Auftritt vor Publikum benötigen. Ihr Vermieter hat dafür einige Regeln aufgestellt, die in Kurzfassung so lauten:

  1. Andere nicht unterbrechen!
  2. Keinen Dreck machen!
  3. Spaß haben und nie verzweifeln!

Wir von PianoMe glauben: Wer sich an diese Grundsätze hält, wird es nicht nur als Musiker weit bringen, sondern auch im sonstigen Leben!

Über den Autor
Elke Brumm

Hallo liebe Freunde von PianoMe! Ich interessiere mich für vieles, am meisten aber für Theater, Kunst und Literatur; entsprechend habe ich Theaterwissenschaften und Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin studiert. In einer Berliner Agentur für Marketingstrategieberatung arbeite ich als Projektmanagerin, Redakteurin und Lektorin.

Autor: Elke Brumm

Hallo liebe Freunde von PianoMe! Ich interessiere mich für vieles, am meisten aber für Theater, Kunst und Literatur; entsprechend habe ich Theaterwissenschaften und Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin studiert. In einer Berliner Agentur für Marketingstrategieberatung arbeite ich als Projektmanagerin, Redakteurin und Lektorin.

2 Gedanken zu „Der ideale Übungsraum“

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