Steinway – Klaviere zum Lieben und Üben

Ein Klavier oder einen Flügel herzustellen, ist keine Arbeit von fünf Minuten. Der Klavierhersteller Steinway & Sons widmet sich dieser Aufgabe mit viel Liebe und Hingabe – und das schon seit mehr als 160 Jahren.

Steinway, Bechstein oder Bösendorfer – diese Herstellernamen sind Musik in den Ohren von Pianisten, denn diese Unternehmen werden – zu Recht – mit höchsten Qualitätsansprüchen assoziiert. PianoMe ist daher stolz auf die Zusammenarbeit mit dem Berliner Haus von Steinway & Sons.

600.000 Klaviere und Flügel

Rund 3.000 Flügel und 600 Klaviere produziert Steinway pro Jahr. Das traditionelle Unternehmen besteht bereits seit 1853 – im Laufe seiner Unternehmensgeschichte soll es an die 600.000 Tasteninstrumente hergestellt haben.

Der Firmengründer war ein Deutscher: Heinrich Engelhard Steinweg, ein gelernter Möbeltischler, später auch Orgelbauer und Kirchenorganist. Aus musikalischem Interesse beschäftigte er sich mit dem Bau von Musikinstrumenten. Seinen ersten Flügel baute er 1836 in seiner eigenen Küche.

Aus Steinweg wird Steinway

Aus wirtschaftlichen Gründen wanderte Steinweg mit seiner Frau Juliane, drei Töchtern und vier Söhnen 1850 in die USA aus. In New York nahm die Familie den anglisierten Nachnamen Steinway an. 1853 machten sich die Steinways als Familienunternehmen selbstständig, und schnell stellte sich der Erfolg ein.

Dabei ist ein Flügel durchaus kein schnelles Produkt: Der Bau eines Steinway-Flügels dauert länger als ein Jahr.

Was ist beim Bau eines Flügels so aufwendig?

Jeder Flügel wird in Handarbeit aus rund 12.000 Einzelteilen zusammengesetzt: eine komplizierte Mechanik, von Steinway selbst angefertigte Hammerköpfe sowie Gussrahmen und Gussplatten.

Obwohl stets die gleichen Konstruktionspläne und Materialien verwendet werden, gleicht kein Instrument dem anderen. Jedes hat einen individuellen Klangcharakter. Dies liegt vor allem daran, dass die Flügel „auf Spannung“ gebaut werden. Da Holz ein Naturprodukt ist, fallen keine zwei Flügel exakt gleich aus, was sich in charakteristischen Unterschieden der Klangentfaltung bemerkbar macht.

Individualität ist gewünscht

Einen Einblick in den Bau eines Steinway-Flügels gibt dieser dreiminütige Film.

Darin erläutert Wiebke Wunstorf, „Chief Voicer“ bei Steinway & Sons Hamburg, das Konzept des Steinwayschen Flügelbaus: „Jedes Instrument klingt unterschiedlich. Das ist so gewünscht.“ Man wolle nicht Maschinen einsetzen und uniforme Instrumente erzeugen.

Wer die Wahl hat …

Um den Flügel oder das Klavier zu finden, das am besten zu ihnen passt, besuchen viele Steinway-Käufer – gleich ob Privatkunde oder Institution – die Auswahlsäle der Fabriken in Hamburg oder New York. So können sie unter mehreren Instrumenten eines Modells einen Flügel oder ein Klavier mit den gewünschten Klangeigenschaften aussuchen.

Der Steinway-Klang wird von vielen Pianisten als brillant, von einigen auch als hart bezeichnet.

Steinway & Sons Mod. O-180 in Berlin-Schöneberg

Steinway-Flügel bei PianoMe

Wer auf einem Steinway-Flügel üben möchte, findet bei PianoMe nun auch entsprechende Räume, wie z. B. ein Flügelraum mit einem Steinway Mod. O-180. Das Instrument eignet sich selbstverständlich qualitativ für die Vorbereitung anspruchsvoller Profis auf ein Konzert. Raum und Instrument sind für 13,80 Euro pro Stunde zu mieten.

Da Steinway Berlin vom Konzept von PianoMe – Übungsräume und Instrumente in aller welt unkompliziert zur Verfügung zu stellen – überzeugt ist, soll eine Zusammenarbeit mit dem Startup künftig intensiviert werden.

Über den Autor
Elke Brumm

Hallo liebe Freunde von PianoMe! Ich interessiere mich für vieles, am meisten aber für Theater, Kunst und Literatur; entsprechend habe ich Theaterwissenschaften und Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin studiert. In einer Berliner Agentur für Marketingstrategieberatung arbeite ich als Projektmanagerin, Redakteurin und Lektorin.

Autor: Elke Brumm

Hallo liebe Freunde von PianoMe! Ich interessiere mich für vieles, am meisten aber für Theater, Kunst und Literatur; entsprechend habe ich Theaterwissenschaften und Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin studiert. In einer Berliner Agentur für Marketingstrategieberatung arbeite ich als Projektmanagerin, Redakteurin und Lektorin.

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