15 Dinge, die Pianisten besser können als Nichtmusiker

Wie oft haben wir es schon verflucht – das viele Klavierüben! Doch abgesehen von der Schönheit der durch uns entstehenden Musik gibt es noch anderes Erfreuliches: Musiker können viele Dinge besser als andere Menschen! Das ist zumindest in der Huffington Post zu lesen. PianoMe hat das Wichtigste für Euch zusammengefasst.

1. Ihr habt ein schöneres Hobby

Musik gehört zu den wichtigsten Hobbys der Deutschen: Fast jeder fünfte Haushalt verfügt über Musikinstrumente, und in kaum einem anderen Land gibt es so viele Berufsmusiker. Musik ist ein Hobby, das Spaß macht, Schönes erzeugt, emotional ist, sich zum Vorführen eignet und sich sogar zum Beruf machen lassen kann. Wenn Ihr mich fragt, ist das zweifelsohne ein schöneres Hobby als Briefmarkensammeln oder Fußballgucken.

2. Ihr löst Probleme schneller

Der Grund ist ganz einfach: Wer ein Instrument spielt, entfacht ein wahres Feuerwerk in seinem Gehirn. Neurowissenschaftler konnten in verschiedenen Teilen des menschlichen Gehirns erhöhte Aktivitäten messen – vor allem im visuellen, auditiven und motorischen Kortex. Dieses ständige Training hat zur Folge, dass Musiker schneller denken und deshalb Problemstellungen besser lösen – ganz gleich, ob sie akademischer, mathematischer oder sozialer Natur sind.

3. Ihr lernt Fremdsprachen schneller

Forscher der Universität Zürich haben in einer Studie festgestellt, dass Menschen, die ein Instrument spielen, leichter Sprachen lernen. Der Grund: Musiker haben ein besseres Gespür für Töne, Laute und Geräusche.

4. Ihr kommt besser bei Frauen an

Musiker sind die attraktiveren Menschen. Das sagen Forscher der University of Sussex. In einer Studie haben sie festgestellt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem musikalischen Talent eines Mannes und seiner attraktiven Wirkung auf heterosexuelle Frauen gibt.

Wäre gut zu wissen, ob das auch für die Wirkung von musizierenden Frauen auf Männer erwiesen ist! Wer eine entsprechende Studie kennt: Immer her damit!

Übrigens ist die Attraktivität größer, je anspruchsvoller die Musik ist: Gemäß der University-of-Sussex-Studie finden Frauen, die gerade in der fruchtbarsten Phase ihres Zyklus sind, Männer interessant, die besonders komplexe Musik spielen.

5. Ihr seid intelligenter

Wenn Menschen ein Instrument lernen, können sie ihren IQ um rund sieben Punkte verbessern, sagt der Neuropsychologe Lutz Jäncke von der Universität Zürich. Der Grund dafür ist, dass das Gehirn durch das Musizieren besonders stark gefordert und trainiert wird.

6. Ihr bleibt im Alter länger geistig fit

Mit dem menschlichen Gehirn verhält es sich wie mit jedem anderen Muskel in unserem Körper: Regelmäßiges Training verbessert die Leistung. Wer ein Instrument spielt, trainiert das Gehirn mehr als andere – und bleibt daher laut einer US-Studie im Alter länger geistig fit.

7. Ihr könnt besser lesen

Forscher der amerikanischen Long Island University stellten fest, dass Kinder, die ein Instrument spielen, auffallend besser lesen können als Kinder, die kein Instrument spielen. Das liege daran, dass beim Lesen und Musizieren ähnliche Teile des Gehirns besonders beansprucht werden.

8. Ihr braucht keinen Burnout zu fürchten

Musik ist das perfekte Stressventil: Es gibt kaum bessere Möglichkeiten, um den Alltag hinter sich zu lassen, als zu musizieren – ganz gleich, ob allein oder in einer Gruppe.

9. Ihr habt eine höhere emotionale Intelligenz

Eine Erkenntnis von Forschern der Universität Zürich: Weil Musiker sich intensiv mit Tönen beschäftigen, entwickeln sie ein besonders gutes Gehör. Das geht mitunter so weit, dass sie die kleinsten Veränderungen in der Tonlage, in der ein Mensch spricht, wahrnehmen. Das verleiht Musikern eine besondere Form von Empathie. Sie erkennen an der Stimmlage ihres Gegenübers seine Gefühlslage.

10. Ihr habt ein ein besseres Gedächtnis

Studien haben ergeben, dass sogar schon das intensive Musikhören einen positiven Effekt auf das Gedächtnis haben kann.

11. Ihr seid dank des Klavierübens disziplinierter

Wenn Kinder ein Instrument lernen, lernen sie gleichzeitig sehr früh Selbstdisziplin, hat der Zürcher Psychologe Lutz Jäncke herausgefunden. Diese Fähigkeit hilft auch dabei, später an der Uni besser abzuschneiden.

12. Ihr seid besser beim Multitasking

Das “Journal of Cognitive Science” veröffentlichte 2014 eine Studie der kanadischen York University, die die Fähigkeit von Multitasking bei Studenten untersuchte. Unter den Teilnehmern waren Musiker, Nicht-Musiker und zweisprachige Studenten. Das Ergebnis zeigte deutlich: Die Musiker liegen beim “Task Switching”, also beim schnellen Wechseln einer Handlung, deutlich vor den Nichtmusikern und überraschenderweise auch vor den zweisprachigen Studenten, denen ja generell eine überdurchschnittliche Auffassungsgabe bescheinigt wird.

13. Ihr könnt besser organisieren

Ein Instrument zu lernen, erfordert nicht nur Ausdauer, sondern auch optimale Planung. Musiker sind daher die besseren Organisatoren, weil sie früh lernen, ihre Zeit optimal einzuteilen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

14. Ihr habt einen besseren Blick für das Schöne

Eine Studie, veröffentlicht in dem Journal „Psychology of Aesthetics, Creativity, and the Arts“ zeigt, dass Musiker sich besonders zu kreativer Schönheit hingezogen fühlen. 125 Profimusiker, 125 Amateurmusiker und 125 Nichtmusiker nahmen an der Studie teil. Die Wissenschaftler konnten anhand verschiedener Tests feststellen, dass sich Musiker deutlich stärker zu Schönheit hingezogen fühlen als Nichtmusiker.

15. Ihr seid die besseren Teamplayer

Jeder, der in einem Orchester oder in einer Band gespielt hat, weiß: Das Konzert wird erst richtig gut, wenn alle Musiker wirklich aufeinander hören, wenn sie sich spontanen Einfällen der anderen Musiker anpassen – und wenn jeder in der Lage ist, mal solistisch hervorzutreten und dann wieder anderen den Vortritt zu lassen. Das sind auch die wichtigsten Eigenschaften von Mitgliedern funktionierender Teams.

Fazit: Immer fleißig weiter Klavier üben!

Mit so vielen Talenten ausgestattet, kann Euch eigentlich im Leben nichts Schlimmes passieren – Ihr müsst nur immer schön Klavier üben!

Quelle Bild: https://pixabay.com/de/farben-tapferkeit-mutig-erreichen-2203720/

Über den Autor
Elke Brumm

Hallo liebe Freunde von PianoMe! Ich interessiere mich für vieles, am meisten aber für Theater, Kunst und Literatur; entsprechend habe ich Theaterwissenschaften und Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin studiert. In einer Berliner Agentur für Marketingstrategieberatung arbeite ich als Projektmanagerin, Redakteurin und Lektorin.

Autor: Elke Brumm

Hallo liebe Freunde von PianoMe! Ich interessiere mich für vieles, am meisten aber für Theater, Kunst und Literatur; entsprechend habe ich Theaterwissenschaften und Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin studiert. In einer Berliner Agentur für Marketingstrategieberatung arbeite ich als Projektmanagerin, Redakteurin und Lektorin.

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